Geflogen sind wir von Brüssel-Charleroi nach Málaga. Der Flughafen ist klein und nicht besonders schön, aber dafür findet man mit etwas Suche wirklich günstige Flüge – und darauf kam es uns an.
Den Mietwagen hatten wir schon zu Hause bei Wiber gebucht, inklusive Transfer vom Terminal zum Parkplatz. Das lief unkompliziert: raus aus der Ankunftshalle, zur Bushaltestelle kurz hinter der Einfahrtsschranke, kurz gewartet, abgeholt – und wenig später standen wir vor einem modernen, sauberen Auto in top Zustand. Wir hatten das All-Inclusive-Paket genommen, damit wir uns um Selbstbehalte und Versicherungen keine Gedanken machen mussten. Für Auto und Transfer für eine Woche haben wir rund 260 Euro bezahlt, was wir völlig fair fanden.
Vom Flughafen sind wir dann etwa eine Stunde nach Frigiliana gefahren. Ein Teil der Strecke verläuft direkt am Meer, und man bekommt schon auf der Fahrt einen schönen ersten Eindruck von Küste und Bergen.
Was uns auf dieser Reise fast genauso in Erinnerung geblieben ist wie die Orte selbst, waren die Menschen. Überall sind wir auf freundliche, offene und herzliche Begegnungen gestoßen, die die Reise nochmal viel besonderer gemacht haben.
In Frigiliana hatten wir direkt das Gefühl, willkommen zu sein. Sowohl in kleinen Bars als auch in den Restaurants wurde man nicht einfach nur bedient, sondern wirklich gesehen. Besonders im Old Town Restaurant & Bar war das ganz deutlich: Das Essen war super lecker, aber noch schöner war die Art der Besitzer. Man hatte dort eher das Gefühl, bei Freunden eingeladen zu sein, als in einem Restaurant zu sitzen. Genau solche Momente bleiben hängen.
Auch in anderen kleinen Lokalen war diese Herzlichkeit spürbar. In der Bar Vinos El Lagar war die Stimmung entspannt und persönlich, mit Blick über das Dorf und ganz ohne Hektik. Man merkt schnell, dass es in solchen Orten nicht um Schnelligkeit geht, sondern um Atmosphäre, Gespräche und ein gutes Gefühl.
In Nerja und Málaga war es wieder anders, aber ebenfalls schön. In Nerja haben wir im Cielito Lindo gegessen, wo der Besitzer unglaublich nett war und uns sofort das Gefühl gegeben hat, willkommen zu sein. Und auch wenn nicht jeder Stopp perfekt war, waren es oft gerade die kleinen menschlichen Begegnungen, die den Tag besonders gemacht haben.
Was wir aus Andalusien mitnehmen, ist nicht nur die Landschaft, das Meer und die weißen Dörfer, sondern vor allem dieses warme, offene Miteinander. Genau das hat die Reise für uns so lebendig gemacht.